| Tips für Fortgeschrittene
| Töne und Rhythmen
Für die Unmengen an verschiedenen Tönen,die man spielen kann, ob
durch Stimmeinsatz, veränderte Druckverhältnisse, unterschiedliche
Lippenspannung oder alles zusammen, fehlt mir die Zeit , und
wahrscheinlich ist es auch nicht möglich, sie alle aufzuzählen.
Egal, probieren bringt Töne.
Die meisten Rhythmen ergeben sich aus der Atmung, und daher kann
es nicht schaden wenn man mehrere Atemtechniken beherrscht, die man
dann auch miteinander kombinieren oder variieren kann. Wenn Du Glück
hast ist eine dabei ,die Du noch nicht kennst. Wenn Du Pech hast
kennst Du alle schon. Oft ist es so, daß vorallem beim schnellen
Spiel, von der anfangs gelernten Technik, Abweichende auftauchen.
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Variationen zur "normalen" Atmung
Als normale Atmung bezeichne ich die Atmung, die so oder so
ähnlich wie in der Anfängeranleitung
beschrieben funktioniert. Es gibt keine genauen Regeln, jeder spielt
ein bisschen anders.
Zwei der vielen Varianten möchte ich hier vorstellen,da sich an
ihnen der unterschiedliche Einsatz im Rhythmusbereich gut erleutern
läßt. Wenn man die Atmung gut beherrscht, kann man einen schnellen
Rhythmus spielen, indem man nur den Atemton spielt. Beginnt man die
Atmung mit einem D und presst die Backen danach ruckartig zusammen,
dann entstehen 2 Schläge, während nur ein Schlag entsteht , wenn man
nur die Backen ruckartig kontrahiert. An diesen beiden Beispielen
kann man die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten einer
Atemtechnik sehen.
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Zwei Schläge
Ein Schlag
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| Kung-Atmung (habe ich so genannt)
Das Prinzip dieser Atmung ist es,im Mund möglichst viel Druck
aufzubauen. Die Backen bleiben geöffnet (mindestens halb), dann sagt
man in hoher Frequenz Kung. Das K wird dabei stark betont und mit
soviel Luft geblasen,das ein hoher Druck im Mund entsteht. Dann wird
sofort kurz eingeatmet.
Zum Einatmen bleibt nicht viel Zeit,das macht aber nichts, da es
eine sehr schnelle Atmung ist und man eben dementsprechend oft atmen
muß. Natürlich gibt es auch hier viele Varianten zB Dung, Tung,
Lung, Jong, Rong, usw.
Ein gänzlich anderer Rhythmus entsteht wenn man vor der Atmung
Rhythmuselemente einbaut, zB K´Kung, GiGi Kung, Taka Tung Kiki Jong,
Toko Ko Tong, usw. Wie immer sind der Phantasie keine Grenzen
gesetzt.Wer diese Atmung ausprobiert wird bald feststellen das man
dazu wunderbar ins Didge schreien und singen kann.
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Kung
Tung Kung Kung
Kung Kung, beim ersten Kung Kiefer nach unten
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| Zungen-Atmung
Die Zungenatmung ergibt sich aus der Kung-Atmung. Die Backen
bleiben fest geschlossen. Um nun zu atmen stehen 2 Möglichkeiten zur
Verfügung, die sich natürlich anders anhören. Wie es genau
funktioniert ist schwer zu erklären, darum habe ich ein Bild
beigefügt, das den Bewegungsablauf verdeutlicht.
A:(von unten) Die Zungenspitze bleibt unter den unteren
Schneidezähnen. Der mittlere Teil der Zunge wird nun druckvoll in
Richtung der oberen Schneidezähne gedrückt. Dabei wird
geatmet.(funktioniert ähnlich wie die Kung-Atmung)
B:(von oben) Die Zungenspitze fährt von hinten her den Gaumen
entlang in Richtung der oberen Schneidezähne.Dabei wird dann
eingeatmet.
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 Zungen-Atmung
Siehe A
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| Woq-Atmung
Der atemrevelante Schritt bei der Woq-Atmung ist das
Schnalzenlassen des Kehlkopfes. Eigentlich ist es nicht sehr schwer
das zu lernen, gerade dann wenn man es bei jemandem sieht. Es ist
aber verdammt schwer das, ohne es zeigen zu können, zu erklären.
Die Backen bleiben geschlossen und es wird ein klares i
gespielt.Die Zunge sollte dabei möglichst nah am Gaumen sein und
dadurch im Mund ein sehr kleines Luftvolumen. Das ist die
Anfangsposition der Zunge, also alles extrem weit oben. In dieser
Position legt man zur Kontrolle einen Finger unter den Kehlkopf.
Jetzt schnalzt man den Kehlkopf nach unten (dabei entsteht ein
dumpfer Schlag und das o) und atmet dabei ein. Wenn der Kehlkopf an
seiner tiefsten Position angekommen ist höhrt man auf zu atmen ,
schnalzt ihn wieder nach oben und beendet die Atmung mit einem q.
Während dem ganzen Vorgang bleibt die Zunge in Gaumennähe.
Also: Zunge und Kehlkopf oben. Dann nur den Kehlkopf nach unten
schnalzen und dabei einatmen. Jetzt Kehlkopf nach oben schnalzen und
die Atmung mit einem q beenden.Wichtig ist, den Kehlkopf sehr sehr
schnell nach unten zu bewegen damit der dumpfe Schlag entsteht.
Varianten dieser Atmung entstehen Hauptsächlich durch g,k,q die
an unterschiedlichen Stellen, oder auch doppelt, während der
Aufwärtsbewegung des Kehlkopfes eingebracht werden.
Eine fast schon eigenständige Atmung entsteht, wenn während
der Aufwärtsbewegung des Kehlkopfes geatmet wird.
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Betonung auf Zungenschlag nach unten
Betonung auf Woq mit Doppel-G am Ende
Woq mit Zungenschlag nach unten und Doppel-G am Ende
Woq mit betontem Q am Ende
Woq mit betontem K am Ende
Woq, nur Q am Ende betont
Woq-reverse
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| Quooga-Atmung
Diese Atmung eignet sich für ein sehr schnelles Spiel.
Die Backen sind weit geöffnet und werden nicht kontrahiert. Der
Kiefer wird mit hoher Frequenz rauf und runter bewegt. Beim
raufbewegen wird geatmet.
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Quooga-Atmung |
| Effekte
Trombentöne (Tut´s):Lippenspannung erhöhen,zB die Unterlippe
etwas nach innen rollen.Dann aus dem Bauch, mit ordentlich Druck,
reinpusten. |
Tut | |